Tatsächlich mochte ich es schon immer, Wissen zu vermitteln. Schon als Kind habe ich eine eigene Schultafel gehabt, mir ein eigenes Klassenbuch erstellt und mir eine gesamte Schulklasse imaginiert. Mein Lieblingsfach war dabei „Symmetrie" – ja, richtig gelesen – ich habe es mit Leidenschaft unterrichtet und mir das natürlich komplett selbst ausgedacht. Ich habe mir symmetrische geometrische Figuren ausgedacht, sie an die Tafel gezeichnet und sie dann stundenlang mit meiner Schulklasse besprochen. Mir war es jetzt nicht so wichtig, pädagogisch zu intervenieren, sie sollten diese Figuren genauso gut verstehen wie ich 😊
Jetzt, einige Jahrzehnte später mit vielen Jahren tatsächlicher Wissenserfahrung, möchte ich gern ganz altersgerecht mein Wissen weitergeben. Ich habe viele Jahre in Schulen, Workshops, Seminaren und Hochschulen unterrichtet und ich habe viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, aber die Wissensvermittlung ist das, was mich da am meisten reizt. Und ich wollte den Inhalt brauchbarer, nachhaltiger gestalten. Vor ein paar Jahren habe ich angefangen, den Unterricht in Klinischer Psychologie in einer Logopädieklasse modular per Videoinhalten aufzubereiten, und habe mich mal daran probiert, wie das funktionieren könnte. Selbstlerninhalte zur Prüfungsvorbereitung: Das hat erstaunlich gut funktioniert.
Ich selbst habe meine letzten beiden Studiengänge online absolviert und mochte vor allem die Videoinhalte besonders gern, die ich mir immer und immer wieder zur Prüfungsvorbereitung ansehen konnte. Ich konnte den Professor rüde mitten im Satz (na gut, meistens habe ich ihn ausreden lassen) unterbrechen und das Video anhalten und mir erstmal darüber Gedanken machen, ich konnte noch einmal zurückspulen, um einen Satz besser zu verstehen, wenn ich vielleicht auch schon in Gedanken weitergehopst war. Ich konnte anhalten, um mir Notizen zu machen. Mein persönliches Lernen hat das enorm weitergebracht.
Das ist die eine Seite. Die andere Seite kam in der Coronazeit bzw. während des Beginns des Ukrainekrieges. Plötzlich hatte ich in meiner Psychologischen Beratung so viele Anfragen, dass ich erstmalig eine Warteliste anlegen musste. Meine eigenen Klienten wollten ihre Freunde oder Kollegen bei mir unterbringen und ich hatte keinen Platz frei, gleichzeitig bekam ich aber mit, unter welcher Not oder welchem Druck sie gerade standen. Da kam mir die Idee, ob ich nicht für die Überbrückung Inhalte schaffen könnte, dass sie sich wenigstens schon mit psychologischen Themen beschäftigen konnten in der Zwischenzeit.
Gleichzeitig merke ich, dass mir die Akademie einen großen Vorteil für meine Klient:innen bietet: Ich habe eine Menge Arbeits- und Übungsmaterialien entwickelt, die ich in der Online-Beratung mit ihnen digital bearbeiten kann (siehe zum Beispiel die Bohnenzustände). Und darüber hinaus erweist es sich als fruchtbar, dass hier die Inhalte auf der Akademieseite liegen: Wer sich lieber außerhalb meiner Beratungen mit den Inhalten z. B. der Transaktionsanalyse oder den Ich-Botschaften beschäftigen will, kann hier das Produkt kaufen und muss dafür nicht eine ganze Stunde verwenden.
Wenn jetzt auch Sie sich ein bisschen auf meiner Seite umschauen wollen, dann schauen Sie doch mal in der Kursbibliothek vorbei oder machen Sie den kostenlosen Schnupperkurs „Psychologie ist alles, nicht alles ist Psychologie". Dort lernen Sie meine Arbeitsweise kennen, oder hören Sie sich meinen Podcast an, wo ich psychologische Fallgeschichten, die ich selbst entwickelt habe, vorlese und dann analysiere – dort sehen Sie, wie ich meine analytischen Fähigkeiten einsetze.
Empfehlen Sie die Seite gern auch Menschen weiter, von denen Sie denken, das könnte etwas für sie sein. Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Freude mit den Inhalten der Akademie für Psychologie & Persönlichkeitsbildung.
Autorin: Manuela Weiner, M. Sc., M. A.