Warum eigentlich Kommunikationspsychologie?

… stelle ich mir selbst die Frage an Ihrer statt. Ganz ehrlich: Weil ich es am einfachsten für den Start hielt. Ich habe schon viele Kommunikations- und Gesprächsführungskurse gegeben und hatte Material dazu, was ich für einfach umzusetzen hielt. Und Kommunikation ist mein Handwerkszeug. Wie schon im Beitrag „Verantwortungsvolle Kommunikation" kann ich auch nur hier betonen, wenn Psychologie alles ist, dann ist Kommunikation für alles das Handwerkszeug.

Aber: Ich habe mich auch ein bisschen geirrt. Zum einen ist es noch mal was anderes, einen kompletten Kommunikationspsychologiekurs in einem asynchronen Videoinhalt zu packen. Ich muss ja jeden Gedanken oder vermeintlichen Redebeitrag vorausdenken und kann Sie dabei nicht begleiten. Solche Kurse leben ja vom Dialog, vom Eindruck, den die Teilnehmenden mitbringen. Das hat mich gefordert. Ich wollte und will weiterhin, dass Sie genauso wertvolle Inhalte vermittelt bekommen, wie meine Klient:innen und damaligen Kursteilnehmenden. Also habe ich mich rangesetzt und bin gründlich vorgegangen. Ich habe überlegt, was wird attraktiv sein, was ist für mich meine absolute Basis. Und das Spannende, ich habe selbst eine Menge dazugelernt. Ich bin in ganz andere Tiefen gegangen und habe neue Erkenntnisprozesse gewonnen.

Am Ende zählt natürlich, wie es angenommen wird, das bleibt abzuwarten, daraus werde ich aber lernen. Und eines kann ich versprechen, hier ist noch lang nicht Schluss. Kommunikation bzw. Kommunikationspsychologie ist der Anfang, die Basis, Ihr und mein Handwerkszeug. Kommunikation und Kommunikationspsychologie ist aber auch komplex und nach meinem Gefühl hört es gar nicht auf. Interessanterweise ist Kommunikationspsychologie – obwohl es so ein essentielles Handwerkszeug für Psycholog:innen ist – eine noch derartig junge Disziplin, dass ich mich da oft auch in den Nachbardisziplinen wie die Kommunikationswissenschaft verirren musste. Aber und das ist hier wichtig zu erwähnen, ich habe alles mit größter Sorgfalt und größtmöglicher selbstkritischer Herangehensweise geprüft. Und hier wird es psychologisch. Ich bin das häufig strategisch im Kontext von Psychologie angegangen. Die Frage ist dabei: Entspricht das der Psychologie oder muss ich mich jetzt hier mit Semantik auseinandersetzen.

Das heißt, Kommunikationspsychologie der Basiskurs und alle Themenbausteine, Module und Bundles drumherum ist mehr als ein einfaches Kommunikationstraining. Es lädt ein zum Reflektieren, es lädt ein zur Einnahme einer verantwortungsvollen Haltung im Kommunikationsprozess, es lädt ein, über das eigene Kommunikationsverhalten nachzudenken und das der anderen zu durchleuchten.

Wenn Sie also Lust haben, kommen Sie mit auf diese Reise, entweder rein in das volle Programm „Der große Basiskurs Kommunikationspsychologie" oder fangen Sie klein an und picken sich einen Themenbaustein aus. Ich empfehle z.B. Kommunikationsarten. Dort zeige ich an vielen Beispielen aus meiner Praxis, wie vor allem Kommunikationsverhalten aussieht. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort wiedersehen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lernen.

Verfasserin: Manuela Weiner, M.Sc., M.A.